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Daten zur Rasse Fleckvieh

Weltweit gibt es 41 Mio. Fleckvieh-Tiere. Fleckvieh ist die zweitgrößte Rinderrasse der Welt.

Zuchtziel

Ein harmonisches, hartes und leistungsbereites Doppelnutzungsrind zur Produktion von Milch, Fleisch und Nebenprodukten, das in allen welweit verfügbaren Produktionsystemen Verwendung findet.

Fleckvieh - Die universelle Rasse

Die Fleckvieh-Population in Deutschland

Anzahl Fleckvieh-Tiere: 3,66 Mio.
davon Milchkühe: 1,26 Mio.
Kühe unter Milchkontrolle: 882.737
Herdbuchkühe: 645.124
Anzahl Erstbesamungen: 1,65 Mio.
Anzahl Fleckvieh-Tiere in Bayern: 2,91 Mio.
davon Milchkühe in Bayern: 965.000
Aktive Zuchtpopulation in Bayern: 720.700

Fleckvieh Testbullen

Fleckvieh Testbullen: 551
davon bei der Bayern-Genetik GmbH getestete Bullen: 200
Quelle: Rinderproduktion in Deutschland 2008, ADR Jahresbericht

Produktionsdaten

Milchleistung:

Durchschnitt aller Fleckvieh-Kühe unter Milchleistungsprüfung in Bayern:
7.442 kg Milch - 4,23 % Fett - 3,58 % Eiweiß

Fleischleistung:

Anzahl getesteter Bullen: 229.219
Durchschnittliches Alter: 19,0 Monate
Lebendgewicht: 726 kg
Schlachtgewicht: 414 kg
Tägl. Zunahme: 720 g/Tag
Schlachtausbeute: 57,3 %
Bullen aus Spitzen-Mastbetrieben erreichen tägl. Zunahmen von 1.400 g und eine Schlachtausbeute von 60 %.
Quelle: LKV-Fleischleistungsprüfung 2014

Fruchtbarkeit und Kalbeverhalten:


Anzahl Geburten Totgeburten in % Schwergeburten in %
Fleckvieh Erstlinge 228.290 4,2 4,1
Fleckvieh Kühe 516.544 3,3 2,4
Quelle: LKV Jahresbericht, 2014

Geschichte der Rasse Fleckvieh

Im Jahr 1830 wurden die ersten original Simmentaler Rinder aus der Schweiz in das Königreich Bayern und das frühere Österreich importiert, um die lokalen Zweinutzungsrassen genetisch zu verbessern. Zu dieser Zeit waren die Simmentaler Rinder bekannt für ihre Milchproduktion und Zugleistung, aber sie waren spätreif, grobknochig und hatten wenig Tiefe.

Im Jahr 1920 wurde das Herdbuch in Süddeutschland geschlossen und Fleckvieh entwickelte sich als eigenständige Rasse weiter. Das Zuchtziel war ein mittelrahmiges Tier mit sehr guter Bemuskelung, guter Milchproduktion und Zugleistung. Um dies zu erreichen, wurde ein hervorragendes Leistungsprüfungssystem und ein straffes Zuchtprogramm ausgearbeitet.

Diese systematische Verbesserung der Produktionsmerkmale führte zu einer modernen, hochleistenden Doppelnutzungsrasse, die den ökonomischen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird.