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| Die Ähnlichkeit
in der Farbzeichnung der Pustertaler mit der afrikanischen Rinderrasse
Nguni führte zu ersten erfolgreichen Kreuzungsversuchen der beiden
Rassen. Die daraus entstehenden Tiere werden vom afrikanischen Simmentaler-Verband
ab der Stufe F2 x F2 "Supertaler" genannt. Daraus soll zukünftig
eine neue synthetische Rasse wie beispielsweise die Simbras (Simmentaler/Fleckvieh
x Brahman) oder Brangus (Brahman x Angus) entstehen. |
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| Nguni-Kühe
mit F1-Supertalerkälbern im Alter von 7 - 8 Monaten |
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| Sehr
weibliche Nguni-Kuh mit hervorragendem F1-Supertaler-Absetzer |
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Vorteil
der Nguni-Rasse in den heißen Klimaten Südafrikas ist ihre
Angepasstheit, Hitzetoleranz, Fruchtbarkeit, leichte Abkalbung, lange
Nutzungsdauer, sowie ihr sehr gutes Temperament. Nachteil sind die
vergleichsweise leichten Absetzer, sowie die kleinen Schlachtkörper,
die deshalb von der Fleischindustrie nicht sehr geschätzt sind. |
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| Die
Rasse Nguni wird stark unterstützt von der südafrikanischen
Regierung, insbesondere um die Farmaktivitäten der schwarzen
Bevölkerung zu forcieren. Hintergedanke der Kreuzung der Rassen
Pustertaler und Nguni war, die positiven Eigenschaften beider Rassen
zu kombinieren, um auf den Farmen einen höheren wirtschaftlichen
Ertrag pro ha Weideland zu erzielen. |
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Verbesserte
Marmorierung im Rückenmuskel einer 16 Monate alten
F1-Kreuzung. Ausschlachtung 58%, Schlachtgewicht: 170kg. |
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| Ergebnisse
der ersten Kreuzungen: |
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| Für
die Wirtschaftlichkeit einer Fleischrasse ist das Verhältnis
von Gewicht des Absetzers im Vergleich zum Gewicht der Mutter eine
entscheidende Größe. Bei ersten Versuchen in Elandsbosch
konnten bei den Pustertaler x Nguni-Kälbern bezüglich der
Absetzgewichte geradezu sensationelle Ergebnisse erzielt werden. |
| Ein
positiver Nebeneffekt ist, daß die Kreuzungskälber ziemlich
klein geboren werden, aber mit einer besonderen Vitalität ausgestattet
sind. Die "Supertaler" haben dunkle Klauen, dunkles Hautpigment,
pigmentierte Lidränder und scheinen dieselbe Resistenz gegenüber
Zecken zu haben wie reine Ngunis. |
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| Die
ersten F1-Bullenkälber als Aspiranten für die Erstellung
der F2-Generation |
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